Die Krux der Fotografie – Werk oder nicht Werk?

Die Krux der Fotografie – Werk oder nicht Werk?

Inge Hochreutener

I. Der geltende Art. 2 URG und seine Auswirkung auf die Fotografie

Gemäss Art. 2 Abs. 1 URG sind Werke unabhängig von ihrem Wert oder Zweck geistige Schöpfungen der Literatur und Kunst, die individuellen Charakter haben. Art. 2 Abs. 2 lit. g
nennt ausdrücklich fotografische Werke, die mithin ebenfalls urheberrechtlich geschützt sind. 

Art. 2 Abs. 1 URG setzt also voraus, dass Werke, damit sie geschützt sind, individuellen Charakter haben müssen. Das bedeutet folglich auch für Fotografien, dass diese, sollen sie als Werke gelten, sich durch individuellen Charakter auszeichnen müssen. 

iusNet IGR 26.06.2018

 

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